Kommunikation

November 24th, 2010

Und dann steht man plötzlich in Nürnberg auf einem Bahnhof und sieht eine ganze Werbewand für den aktuellen “ZEIT Wissen Ratgeber Kommunikation”, in dem man selber auch vorkommt und findet das ziemlich lustig.

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Mit dem Selbstförderfonds im 100.000 EURO JOB haben wir was ganz ähnliches probiert: User verteilen Anerkennung für Projekte anderer User in Form von Geldbeträgen. Bei flattr gibt es das jetzt fürs ganze Web – und mit dem entscheidenen Unterschied, dass das zu verteilende Budget von den Usern selber kommt. Im Moment noch nur nach Einladung – wenn noch jemand einen Invite-Code braucht bitte einfach kurz melden.

Sinnvoller fände ich allerdings eine Lösung, bei der die (teure) Infrastruktur nicht nur einem Anbieter gehört, sondern in einer Art “Genossenschaft 2.0” von den Nutzern getragen wird.

Als Übergangslösung finde ich flattr ok und ich probier das jetzt trotzdem auch aus, zum einen um selber interessante Sachen flattrn zu können, zum anderen, um mal zu sehen, ob ich auch selbst geflattrt werde.

P.S.: Ich hab hier aus Datensparsamkeitsgründen nicht das flattr Javascript, sondern den statischen flattr-Button eingebaut. Da muss man dann leider nach dem Klick auf den Button wohl noch ein zweites mal klicken, direkt auf den flattr Button auf der sich nach dem ersten Klick öffnenden flattr Seite.

update: Bei Netzpolitik gibt es seit eben eine gute Antwort von Peter Sunde, einem der Köpfe hinter flattr, auf die Frage der (De-)Zentralität des Dienstes:

netzpolitik.org: Es gibt mittlerweile auch OpenFlattr, ein freies Projekt, um eine offene Flattr-Alternative zu schaffen. Was hälst Du davon?

ich liebe es, dass Menschen das tun. Wir haben bisher noch keine gute Möglichkeit gefunden, das System so zu designen, dass es dezentral läuft und keine zentrale Anlaufstelle benötigt. Wenn jemand das Problem löst, sind wir sofort dabei.

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Am 28. und 29. Mai findet von Linn Quante organisiert ein Symposium – Walking Conference – Open Space – Installation zur Frage “Wie möchtest Du in Zukunft leben und arbeiten?” statt. Ich werde mit einem Workshop zu Arbeitsformen der Zukunft machen auch dabei sein.

Mehr Infos: platform3.de/programm/28-05-2010/kreativortungen

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Digital Nomaden from 2470media on Vimeo.

Die taz experimentiert gerade mit neuen Videoformaten, dabei entstand auch obige Audio-Video-Foto-Reportage über Digital Nomaden (u.a. mit dem Studio70 und mir). Und in der gedruckten taz von heute gibt es auch noch eine klassische Print-Reportage von Nikola Richter zum selben Thema. Anschauen bzw. lesen

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MECONOMY von Markus Albers

January 26th, 2010

Markus Albers, mit dem ich gerne zusammenarbeite – u.a. haben wir den Coworking-Day 2008 und das Coworking@Berlin-Medienboard-Event im September 2009 zusammen auf die Beine gestellt – hat sein neues Buch MECONOMY diesmal ohne Verlag, dafür als eBook veröffentlich. In einem Beitrag beim Börsenblatt des deutschen Buchhandels erzählt er, warum er diesmal sein eigener Verleger ist.

Sehr spannende Herangehensweise – und passend zum Buch, das ein sehr guter Überblick darüber ist, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden.

Drüben beim Hallenprojekt-Blog hab ich es kurz vorgestellt. Und hier im meconomy.me/shop kann man es als PDF oder in einem eBook-Format kaufen.

Disclaimer: Markus Albers hat mich ebenfalls für Meconomy interviewt – und wenn Ihr das Buch über den hier-im-Shop-Link kauft, dann werde ich nicht nur an Eurem Kauf von Markus Buch verdienen, sondern Markus wird auch wissen, dass Ihr es von hier aus gekauft habt.

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