MECONOMY von Markus Albers

January 26th, 2010

Markus Albers, mit dem ich gerne zusammenarbeite – u.a. haben wir den Coworking-Day 2008 und das Coworking@Berlin-Medienboard-Event im September 2009 zusammen auf die Beine gestellt – hat sein neues Buch MECONOMY diesmal ohne Verlag, dafür als eBook veröffentlich. In einem Beitrag beim Börsenblatt des deutschen Buchhandels erzählt er, warum er diesmal sein eigener Verleger ist.

Sehr spannende Herangehensweise – und passend zum Buch, das ein sehr guter Überblick darüber ist, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden.

Drüben beim Hallenprojekt-Blog hab ich es kurz vorgestellt. Und hier im meconomy.me/shop kann man es als PDF oder in einem eBook-Format kaufen.

Disclaimer: Markus Albers hat mich ebenfalls für Meconomy interviewt – und wenn Ihr das Buch über den hier-im-Shop-Link kauft, dann werde ich nicht nur an Eurem Kauf von Markus Buch verdienen, sondern Markus wird auch wissen, dass Ihr es von hier aus gekauft habt.

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Aus Anlass der Einrichtung einer neuen Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” (via Netzpolitik.org) wollte ich eigentlich nur ein paar historische Dokumente aus der Enquete-Kommission “Zukunft der Medien in Wirtschaft und Gesellschaft” (um 1997/98) verlinken.

Da das direkte Verlinken im Moment noch nur für einzelne Dokumente funktioniert und nicht für komplette Vorgänge (wie mir die sehr freundlichen Kollegen beim telefonischen Auskunftsdienst der Parlamentsdokumentation sagten), hier die ausführliche Anleitung, wie Ihr selber daran kommt: Continue reading »

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Ich beschäftige mich ja bekannterweise vor allem mit der Zukunft der Arbeit.  Bei Burda hingegen scheint man sich noch in der Steinzeit der Arbeit zu befinden. Da gibt es mit Annette Weber eine Chefin von instyle, die bei Panorama unverblümt darüber spricht, dass sie Mütter auf Teilzeitstellen als Minderleister empfindet.

Und so gibt es wohl auch nur  4 (vier!) Teilzeitstellen unter der Leitung von Annette Weber. Nebenbei: Es gibt Rechtsanspruch auf Teilzeitstellen.

WuV weist darauf hin, dass nicht nur in dieser Hinsicht bei InStyle sehr schräge Arbeitsbedingungen herrschen. So müssen Modeassistentinnen der Redaktion extra dünn sein – um die Kollektionen der Modefirmen in der Redaktion selber vorzuführen.

Shame on you, Burda!  Schafft zeitgemäße Arbeitsbedingungen – und gebt Annette Weber eine Chance, auf einem neuen Job mal über ihre Art und Weise mit Mitarbeitern umzugehen nachzudenken. Burda, setzt Annette Weber ab. Findet auch nordfischbaby und schreibt:

„Es ist ja kein betreutes Wohnen, so eine Redaktion.“ In welchem Jahrhundert leben wir denn, dass eine Frau in dieser Position solche schiefen Töne von sich gibt?

Die Frage stelle ich mir auch.

update: Finja betrachtet das Ganze in einem sehr guten Posting auch nochmal mit einer Betrachtung der Frage, was für ein Mode- und Körperbild InStyle vertritt und befördert.

Nachtrag: Drüben beim Zimmermädchen gibt’s noch einen Hinweis auf die “Redaktion im Urlaub”-Ausgabe der InStyle: Chefredakteurin Annette Weber u.a. mit Cartier-Uhr für 38 100 Euro, Chanel 2.55 für 2150 Euro – die Modeassistentin mit Sandalen von Deichmann und Strohhut von H&M. #WTF-Faktor: hoch!

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Während das atoms&bits Festival läuft und die Vorbereitungen zum atoms&bits Camp in vollem Gange sind, freue ich mich, eine ganz besondere Veranstaltung ankündigen zu können. Morgen früh um 10:30 Uhr findet im Betahaus in Berlin das Coworking@Berlin – Medienboard-Event statt. In der Stadt, in der selbst der Bürgermeister mit “Wow” anfängt (SCNR) ist damit das Thema Coworking auch in größerem Rahmen präsent.

Hier die Einladung dazu – ich hoffe, wir sehen uns morgen früh!

62% der Deutschen wollen gerne nicht nur im Büro arbeiten, so die aktuelle BITKOM-Studie zum mobilen Arbeiten.

Für andere Arbeitsorte im halböffentlichen Raum zwischen Großraumbüro, Home-Office und Café entstehen in Berlin seit einiger Zeit Coworking Spaces.Orte wie der HUB, das Betahaus, das Studio70 und Cafés wie das St. Oberholz bieten in Berlin Raum, in dem das produktive Arbeiten mit Gleichgesinnten in kreativer Atmosphäre möglich gemacht wird. Unterschiedlichste Nutzer vom Freelancer über Projektteams und mobil arbeitende Festangestellte treffen sich hier.

Welche Vor- und Nachteile hat diese Art des flexiblen, mobilen Arbeitens? Wie steht Berlin im internationalen Vergleich da? Sind Coworking Spaces die Zukunft des Büros? Und welche positiven Impulse gibt die schnell wachsende Coworking Szene dem Medienstandort Berlin? Und welche Unterstützung braucht sie?

Darüber sprechen am Donnerstag, 24.09. von 10:30 bis 12:30 Uhr im Betahaus Christoph Fahle (Betahaus), Sebastian Sooth (hallenprojekt.de), Frauke Godat, Aufbauteam Hub Berlin (http://berlin.the-hub.net/), Markus Albers (Autor, http://morgenkommichspaeterrein.de), Oliver Passek (Medienboard Berlin-Brandenburg) und Petra Müller, Geschäftsführerin Medienboard Berlin-Brandenburg gemeinsam mit Coworkern und Coworking Interessierten.

Eine Veranstaltung im Rahmen des atoms&bits Festivals http://atomsandbits.net

Der Ablauf: Continue reading »

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ab_logo_fullBevor ich es vergesse – es gibt eine Menge Neuigkeiten zum “September-Festival”. Das Kind hat einen Namen, und ein Programm: Vom 18. bis 27.09. findet das atoms&bits Festival als dezentrales Event statt, das sich über 10 Tage erstreckt. Einzelne Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten von Berlin bis Brooklyn, von München bis Montreal statt. Und am 26./27.09. findet am Berliner Moritzplatz das atoms&bits-Camp statt.

atoms&bits (a&b) sind die kleinsten Elemente unserer modernen Gesellschaft. Genau darum geht es beim atoms&bits Festival: Wie wir die Gesellschaft Bit für Bit, Atom für Atom verändern – organisiert über das Internet und mit greifbaren Ergebnissen.

Bei a&b treffen sich Visionäre, Baustler, Aktivisten, Geeks, Kreative – eben alle, die eine neue Kultur des kollaborativen Selbermachens zelebrieren. Die fünf Themen, um die sich alles dreht sind: neue Arbeitsformen (Coworking), neue Lust am Bausteln (DIY), neue Kultur der Offenheit (OpenEverything), Politik und art of production of art, sowie die Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.

Das atoms&bits Festival ist selbst das beste Beispiel dafür, wie diese neue Kultur des kollaborativen Selbermachens funktioniert. Anfang Juli 2009 stand die noch vage Idee, eine Reihe unabhängig voneinander geplante Aktionen und Veranstaltungen zu einem großen Event zu bündeln. Aus ihr ist innerhalb kürzester Zeit das Konzept eines Festivals geworden: atoms&bits.

Die Partizipationsstrukturen sind offen, alle arbeiten gleichberechtigt. Jeder konnte und kann seinen Teil dazu beitragen und hierdurch selbst den Charakter und die Ergebnisse des atoms&bits Festivals beeinflussen.
Der derzeitige Planungs- und Schaffungsprozess des Festivals kann über Twitter (http://twitter.com/atomsandbits_de), Flickr (http://www.flickr.com/photos/atomsandbits/), Blogbeiträge der Beteiligten und andere Online-Medien bereits nahezu in Echtzeit mitverfolgt werden. Alle Infos sind (nach und nach) auf atomsandbits.net zu entdecken.

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